Max Mannheimer - ben jakov - Überlebenskünstler

Eine Holocaust Geschichte.

Ein Leben zwischen Verfolgung, Überleben und Kunst

Wir befinden uns im Atelier von Max Mannheimer. Von hier aus tauchen wir über seine Bilder in die Kapitel seines Lebens ein: seine Kindheit in Neutitschein in der Tschechoslowakei, die Zeit der beginnenden Verfolgung und Deportation durch die Nationalsozialisten, die Haft in verschiedenen Konzentrationslagern und sein Weiterleben nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland.

Über das Spiel

In intensiven Bildern erzählt die Visual Novel interaktiv die Lebensgeschichte des Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen Max Mannheimer. Spieler:innen können Entscheidungen nachvollziehen, kleine Challenges lösen, um weiterzukommen, und unterwegs Erinnerungen einsammeln, die zu weiteren Informationen führen.

Wer das ganze Leben durchgespielt hat, kann den Zeitzeugen Max Mannheimer selbst sprechen hören.

Die Illustrationen stammen von der Comic-Künstlerin Greta von Richthofen. Das Spiel wurde vom Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau gemeinsam mit Paintbucket Games entwickelt.

Gameplay

  • Erkunde Max Mannheimers Atelier und entdecke seine Bilder
  • Eintauchen: Reise durch die verschiedenen Kapitel seines Lebens
  • Sammeln: Finde Erinnerungen, die zu weiteren Informationen führen
  • Hören: Erlebe am Ende die Stimme des Zeitzeugen selbst

Bildung & Einsatz

Das Spiel macht die Biografie eines Holocaust-Überlebenden auf persönliche und emotionale Weise zugänglich. Es verbindet historisches Lernen mit dem künstlerischen Schaffen Mannheimers und zeigt, wie Kunst zur Verarbeitung von Trauma werden kann.

Lernziele

  • Holocaust und Verfolgung: Die Stationen der NS-Verfolgung aus individueller Perspektive erleben
  • Zeitzeugenschaft: Die Bedeutung von Zeitzeugenberichten für die Erinnerungskultur verstehen
  • Überleben und Weiterleben: Wie geht ein Mensch mit dem Erlebten um?
  • Kunst als Verarbeitung: Welche Rolle spielt künstlerisches Schaffen nach dem Trauma?

Einsatzbereiche

  • Geschichte: Holocaust, NS-Verfolgung, Konzentrationslager, Nachkriegszeit
  • Ethik / Religion: Erinnerung, Trauma, Umgang mit Leid
  • Kunst: Kunst als Ausdrucksform, biografisches Erzählen

Förderung

Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) im Rahmen der Förderlinie „[re]create digital history" im Förderprogramm „Jugend erinnert international", aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Barrierefreiheit